Bürgerstiftung Schönberg und Kirchenstiftung wurden von Verstorbenem bedacht
Im Jahr 2019 verstarb Gerhard Willy Finkhaus, der in Gumpenreit lebte, in Grafenau. In einem Testament hatte er bestimmt, dass sein Vermögen an Bürger- und Kirchenstiftung gehen solle. Bei einem Vor-Ort-Termin am Gumpenreiter Dorftreff erinnerten Bürgermeister Martin Pichler und Pfarrer Simon Steinbauer nun daran, dass der Spender so auch in guten Zwecken weiterlebe.
Stiftungsrat Herbert Ranzinger, Pfarrer Simon Steinbauer, Dorfgemeinschaftsvorsitzender Andreas Jobst und Bürgermeister Martin Pichler erinnerten zum Anlass einer großzügigen Erbschaft durch Gerhard Finkhaus daran, dass über die Bürgerstiftung verschiedene soziale oder kulturelle Zwecke unterstützt werden.
Es war eine durchaus verzwickte Angelegenheit, bis Zahlen wirklich feststanden. Haus, Wertgegenstände, Grundstücke und eine Erbangelegenheit, die auch Pflichtteile abzudecken hatte, ließen Monate ins Land gehen. Unterm Strich vermehrt der Nachlass Finkhaus das Anlagevermögen der Bürgerstiftung nun um knapp 162.000 Euro. Die Zinsen, die daraus generiert werden, werden nach Wunsch des Verstorbenen für die Seniorenarbeit in der Marktgemeinde eingesetzt. Gerhard Willy Finkhaus bleibt dabei immer in Erinnerung, da das Geld eine Nebenstiftung seines Namens mit festem Zweck darstellt. Ein ähnlicher Betrag wird von der Kirchenstiftung unter anderem dafür verwendet, die Filialkirchen in der Pfarrei finanziell zu unterstützen.